Die ersten Fr. 2'500.--  sind investiert. Was ist daraus geworden? 

4 Tonnen Sand -  30 Säcke a 50 kg Zement – 550 Steine 9 by 9 insch – 10 kg Kunstharz Farbe – 25 kg Dispersion 

Sanitäre Installationen – WC – Dusche – Waschplatz für Wäsche waschen – Waschbecken im Gebärzimmer  42 m2 Wand Plättli die als nächstes verarbeitet werden.

50 m2 schlecht gearbeiteter Boden (unmöglich darauf Platten zu legen)  wurden      aufgespitzt entfernt und mit einem neuen Belag überzogen.

42 m2  grüne Kunstharz Farbe von den Wänden abgeschlagen, (da keine Platten darauf haften können) weil aus hygienischen Gründen die Wände bis auf 1m ab Boden mit Platten belegt werden müssen. Neuer Belag wurde aufgezogen.        

Abändern von zwei Fenstern, die in der Tiefe völlig daneben lagen.....        

Erstellen von zwei betonierten Waschplätzen, einer für die Wäsche, der andere im Gebärzimmer        

Alle Sanitären Leitungen wurden verlegt. Viel musste gespitzt werden, denn unser Fundi Vorgänger, hat alles am Stück zubetoniert. Weder WC noch Dusche noch Waschplatz hatten Abläufe. Viel nachträgliche Knochenarbeit war nötig.        

Streichen der Wände bis auf 1 m ab Boden.          

Nachstreichen und ausbessern von Tür und Fenster Rahmen          

Erstellen eines zusätzlichen Septic Tank 6 by 6 feed und 8 feed tief, auf  nachträgliche Anweisung des Ministeriums of Healph        

Lohn für unseren Fundi Njagi und je nach Arbeit 1 bis 4 seiner Arbeiter       

Trinkwasser und Guetzli das ich bei jedem Besuch mitbringe 

All das wurde mit den ersten Fr. 2'500.--   in nicht viel mehr als einem Monat gearbeitet, - und das in Afrika. Ich bin mächtig stolz auf die Menschen hier, die ihr Allerbestes geben für unseren Rainbow! Es ist eine wahre Freude mit ihnen zusammen zu arbeiten.  Da ich sicher alle zwei Tage oben bin, sind wir zusammen mit dem Team des Healph Centers, schon bald wie eine grosse Family. Da sie ja schlussendlich dort arbeiten werden, sind sie immer miteinbezogen. Es verbindet uns viel gegenseitige Achtung, Freude und auch  viel Lachen. Das können die Menschen hier soooooo gut, genau so wie das selbstverständliche Teilen von dem was sie haben! Es gibt so viel Schönes, rund um das Bauen herum, das dies mein Herz oft voller Dankbarkeit höher schlagen lässt.  Dort sein zu dürfen, all das zu tun was ich tue, macht mich sehr glücklich. Das ist der schönste „Lohn“, den es gibt!So habe ich ihnen dann auch erklärt, dass mein Geld langsam knapp werde und wir vielleicht unterbrechen müssten. Zuerst kam Njagi  und erklärte mir, er werde selbstverständlich weiter arbeiten. (denn die Wand Plättli sind ja bereits geliefert) Ich könne ihm dann den Lohn geben, wenn ich wieder Geld habe. Dabei strahlte er mich an und sagte: Wir beten einfach, dann fliessen die Spenden weiter! Dieses selbstverständliche Annehmen einer Situation, ohne wenn und aber, hat mich sehr berührt.  Dann kam Perpetua, die eine Krankenschwester und erklärte ebenfalls ganz selbstverständlich: Wir beten alle, denn wir möchten, dass bald das Eröffnungsfest ist, dann klappt das bestens. Ich lerne viel von den Menschen hier ihre Einfachheit wie auch ihre Gabe, aus allem das Beste zu machen, fasziniert mich sehr.