Definitiv so war es dann auch. Das erste Meeting verlief  so wie es mir von voreiligen Zungen  prognostiziert wurde, das zusammenarbeiten mit den Afrikanern! Wir warteten 3 Stunden, auf den Fundi ( Fach Handwerker auf Suaheli), schön hatte er ein Natel, so erzählte er uns beim ersten Anruf er müsse zuerst noch in die Mosche. Beim Zeiten war er unterwegs..............dann verschwunden. Nach diesen 3 Stunden haben wir uns entschlossen, dass wir auf seine Arbeit verzichten wollen. So ging ich unverrichteter Dinge wieder Heim. Natürlich nicht ganz, wir unterhielten uns beim Warten interessant und ich habe viel erfahren. Perpetua, die eine Schwester machte sich nun sofort auf die Suche nach einem neuen Fundi. Am andern Morgen recht früh, bekam ich dann das SMS bitte komme, es klappt!

 

Und so war es dann, ein flinker Mann, mit wachen Augen, und viel Humor erwartete uns! Schon sehr bald konnte ich mit grosser Freude feststellen, dass er sein Handwerk, das Bauen, bestens verstand! Mit viel Geduld und Lachen, hat er mir Schritt für Schritt erklärt, wenn unsere beiden Englisch sich mal wieder nicht wirklich gefunden hatten nahm er mich an der Hand und zeigte mir alles genau. Es ist schön und ich geniesse es, endlich fachmännische Hände gefunden zu haben gepaart mit einem cleverem Geist! . Er zeigte uns klar und deutlich auf, wo gepfuscht wurde, was wie und wo verändert werden muss! Am anderen Tag stand er für hiesige Verhältnisse schon überaus sehr schnell mit 3 Arbeitern da. und schwup gings loooooooooos,  Er unterbreitete mir auch gleich seine verschiedenen Offerten, wir verhandelten hart, intensiv doch sehr fair. Auch begleitete er mich zu dem besten wie günstigsten Baumaterial Einkaufplatz, so versicherte er mir, er sei schon über 20 Jahre in diesem Geschäft und wisse was wo am besten zu bekommen sei!  Doch ganz schweizerisch, musste ich natürlich noch weitere Einkaufsplätze besuchen um zu vergleichen. Doch er behielt Recht. So läuft es nun seit einigen Tagen wie am Schnürrchen mein Herz freut sich natürlich ganz besonders, denn  so schön kann die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Menschen sein! Ich liebe es  alle zwei Tage hoch zu fahre, über die immer noch unmöglichsten Wege, vom vielen Wasser der eigentlich kleinen Regenzeit, die dieses Jahr ganz schön unüblich grossartig daher kommt!. Ich bin jedes Mal freudig überrascht mit wie viel Eifer und Freude gearbeitet wird. Sogleich bekomme ich den neusten Stand der Dinge ausführlich, bis ins kleinste Detail vorgeführt!

 

So kann ich mich nur noch darum kümmern, dass schlussendlich, das mir anvertraute Geld so weit wie möglich reicht! Natürlich am liebsten bis zur Fertigstellung des neuen Anbaues!